Nabelschnurblut in der Anwendung: Wissenschaft braucht ihre Zeit

„Bis die Forschung Krankheiten wie Diabetes mit Stammzellen aus Nabelschnurblut heilen kann, wird es noch ewig dauern!“ Diese pessimistische Meinung vertreten Menschen, die nicht wissen, wie viel Zeit investiert werden muss, um neue Medikamente und Therapien zu entwickeln. Aber: Die Forschung bewegt sich! Dennoch müssen einige Hürden überwunden werden, bevor Wissenschaftler ein neues Medikament auf den Markt bringen dürfen. Einerseits werden Gelder benötigt, um die Versuchsreihen durchzuführen, andererseits müssen die Experimente mehrmals wiederholt werden, um ein fundiertes Ergebnis zu erhalten. Finanziell unterstützt wird die Forschung dabei von verschiedenen Institutionen, wie beispielsweise dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dafür müssen die Wissenschaftler allerdings im Vorfeld beweisen, dass ihre Studien innovativ, fortschrittlich und damit förderungswürdig sind. Dieser Prozess kann besonders bei sehr jungen Forschungsgebieten, wie zum Beispiel bei Stammzellen aus Nabelschnurblut, langwierig sein. Während der Forschungsreihen ist ebenfalls viel Geduld gefragt: Denn mit lebenden Zellen, wie beispielsweise Stammzellen aus Nabelschnurblut, bedeutet behutsamer Umgang oberste Priorität. Fazit: Lange Wartezeiten, was die letztendliche medizinische Anwendung beim Menschen betrifft, sind nötig um zu gewährleisten, dass neue Medikamente und Therapien den Patienten helfen und keinen zusätzlichen Schaden verursachen.

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