Nabelschnurblut wird erstmals angewendet

Private Nabelschnurblutbanken konservieren das Blut von Neugeborenen, um die darin enthaltenen Stammzellen bei einer Krankheit schnell und unkompliziert für eine Therapie zu nutzen. Vorrangig kommt das den Spendern selbst – immer auch jedem anderen Patienten zu Gute. Ein solcher Fall ereignete sich 2005 in Hannover: Ein kleiner Junge erkrankte an aplastischer Anämie, einer Krankheit bei der die Blutbildung gestört ist. Die Transplantation der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut seines Bruders half, die Krankheit schnell zu besiegen. Schon zwei Monate nach der Behandlung konnte der Junge aus der Klinik entlassen werden. Heute, drei Jahre später wird er von den Ärzten als „geheilt“ angesehen, denn er ist noch immer gesund. Der behandelnde Arzt Prof. Dr. med. Karl Welte schildert im Interview die medizinischen Aspekte des Falls. Lesen Sie hier mehr.

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