Workshop: Stammzellen aus Nabelschnurblut auf dem Vormarsch
Die zunehmende Bedeutung von Stammzellen aus Nabelschnurblut war Thema des Workshops „Sources for Stem Cell Transplantations: Think across borders“. Zusammen mit der Gesellschaft für Regenerative Medizin lud Professor Dr. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg, Experten ein, um sich über Fortschritte in der Forschung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut auszutauschen. Dabei stimmten alle überein, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut die aus Knochenmark gewonnenen Zellen ablösen könnten. Die Spezialisten sprachen über eigene Erfolge und mögliche Perspektiven von Stammzellen aus Nabelschnurblut: So kann beispielsweise Prof. Dr. Joanne Kurtzberg auf ihre Erfahrungen, die sie in den letzten fünfzehn Jahren mit Nabelschnurblut gesammelt hat, zurückblicken – Schon mehrfach hat sie Stammzellen aus Nabelschnurblut bei Erbkrankheiten angewendet. Ein weiteres wichtiges Thema des Workshops war die Behandlung von Typ-1-Diabetes: Mit Hilfe von Studien wollen Forscher herausfinden, inwiefern Stammzellen aus Nabelschnurblut therapeutisch bei diesen Patienten eingesetzt werden können. Mehr Informationen zu den Themen des Workshops erhalten Sie hier.
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