Eingefrorenes Nabelschnurblut bleibt jung

Nabelschnurblut - Dr. rer. nat. Erich KunertKnochenmark altert – Nabelschnurblutstammzellen liegen eingefroren im „Dornröschenschlaf“ – frei von schädigenden Umwelteinflüssen. Dr. rer. nat. Erich Kunert ist als Leiter der Fachberatung bei VITA 34 tätig und erläutert die Probleme mit mitalternden Stammzellen aus Knochenmark: „Sie sind oftmals die Auslöser von Krankheiten wie Arteriosklerose. Dabei können die Gefäßwände nicht mehr glatt und sauber gehalten werden. Diese Krankheit wird durch alte und damit nicht mehr funktionstüchtige Stammzellen verursacht.“ Eingefrorene Stammzellen aus Nabelschnurblut erhalten ihre „Jugendlichkeit“ und könnten dabei helfen, die Arteriosklerose zu heilen. Deshalb findet Erich Kunert es schade, wertvolle Stammzellen aus Nabelschnurblut in den Abfall zu werfen: „Von etwa 700.00 Geburten im Jahr, werden heute leider noch 97 Prozent im Klinikmüll entsorgt.“

Nabelschnurblut hat viele Vorteile

Nabelschnurblut - Dr. LampeterDass Stammzellen aus Nabelschnurblut etwas Besonderes sind, hat Dr. Eberhardt Lampeter bereits vor mehr als zehn Jahren erkannt. Nicht umsonst ist er einer der Gründer von VITA 34: „Stammzellen aus Nabelschnurblut sind leicht und risikolos zu gewinnen. Ihre klinische Anwendung reicht von Therapien gegen Krebs und Blutbildungsstörungen bis hin zu Autoimmun- und Herzerkrankungen. Zudem ist keine Abstoßungsreaktion zu erwarten, wenn der Spender gleichzeitig der Empfänger ist. Ein weiterer Pluspunkt ist ihr Jugendlichkeit – denn junge Stammzellen haben ein höheres Entwicklungspotenzial.“

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