Eltern müssen über Nabelschnurblut aufgeklärt werden

Nabelschnurblut - Dr. Ute Heyme“Die Entwicklungen, die sich auf dem Gebiet der Stammzellmedizin in dieser kurzen Zeit vollzogen haben, sind enorm! Ich finde, darüber sollten die Eltern informiert werden”, sagt Dr. Ute Heyme, Tealmeiterin im Bereich Telesales einer privaten Nabelschnurblutbank. Das ganze Interview lesen Sie hier.

Forschung mit Nabelschnurblut: Auch in der Frauenheilkunde besteht Bedarf

Nabelschnurblut - Dr. Jürgen KlaußnerDr. Jürgen Klaußner ist praktizierender Frauenarzt in Wurzen und kommt nicht nur im beruflichen Alltag mit dem Thema Nabelschnurblut in Kontakt. Er gehört selbst zu den Elternteilen, die sich für eine Einlagerung des Nabelschnurblutes ihrer Kinder entschieden haben. Grund dafür ist das Vertrauen, das der Arzt in die Wissenschaft auf dem Gebiet der Stammzellen setzt: „Es ist unglaublich, welche Entwicklungen sich in der Forschung mit Stammzellen vollziehen.“ Dr. Jürgen Klaußner hat klare Vorstellungen davon, welches Potenzial Stammzellen im Bereich der Frauenheilkunde haben werden: „Ein Anwendungsgebiet könnte im Reagenzglas produziertes Gewebe sein, wie beispielsweise ein neuer Eierstock. Dadurch könnten Frauen in den Wechseljahren wieder mit ihren eigenen Hormonen versorgt werden.“ Der Frauenarzt hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, werdende Mütter über alle Fakten rund um Nabelschnurblut aufzuklären. „Nichts wäre für mich schlimmer, als der Vorwurf einer jungen Mutter: ‘Warum habe ich bei Ihnen nichts darüber erfahren’“, erklärt er.

Nabelschnurblut: Beratung erst ab der 20. Schwangerschaftswoche

Schwangere, die das Nabelschnurblut ihrer Kinder zur Eigenvorsorge einlagern lassen wollen, wenden sich an private Nabelschnurblutbanken. Doch wann ist für eine werdende Mutter der Zeitpunkt gekommen, sich mit dem Thema “Nabelschnurblut” auseinanderzusetzen? Die Frauenärzte, die dazu befragt wurden, waren sich einig: “Nicht vor der 20. Schwangerschaftswoche”. Warum sie werdenden Eltern empfehlen, sich erst nach dieser Zeit mit Nabelschnurblut zu beschäftigen, lesen Sie hier.

Nabelschnurblut-Einlagerung: Beratung mit Fingerspitzengefühl

Nabelschnurblut - Dr. Ute HeymeFachliche Kompetenz und Einfühlungsvermögen – die zwei wichtigsten Eigenschaften, die ein Mitarbeiter im Team von Dr. Ute Heyme haben muss. Sie ist als Teamleiterin verantwortlich für die telefonische Kundenbetreuung bei der privaten Nabelschnurblutbank VITA 34. „Die werdenden Eltern interessieren sich für die zukünftigen Nutzungsoptionen der Nabelschnurblutstammzellen und den momentanen Stand der Forschung auf diesem Gebiet“, begründet Dr. Ute Heyme den naturwissenschaftlichen Hintergrund ihrer Kollegen. Ihr Team betreut und berät Eltern, die erwägen, das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern zu lassen. „Wir sehen uns als Ratgeber und Begleiter, beschreibt die Teamleiterin ihre Rolle. „Wir versuchen, jedem Anrufenden die Hilfestellung zu geben, die er in dem Moment braucht und entwickeln ein Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der werdenden Eltern. Deshalb ist ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Arbeit hier unentbehrlich.“

Nabelschnurblut - privat einlagern oder spenden?

Nabelschnurblut - Niko MüllerNiko Müller hat sich ganz den glücklichsten Menschen der Welt verschrieben: Werdenden Eltern. „Wir haben jeden Tag mit Familien und ihren Kindern zu tun, was gibt es Schöneres?“ Er ist Leiter des Außendienstes bei VITA 34: „Wir informieren und schulen nicht nur das Klinikpersonal und die Gynäkologen, sondern sprechen auch direkt mit den werdenden Eltern.“ Diese sind häufig hin- und hergerissen, ob sie das Nabelschnurblut ihres Kindes spenden und damit auch anderen zur Verfügung stellen oder es lieber als private Vorsorge nutzen möchten. Da kann Niko Müller mit einer neuen Lösung helfen: „Unsere Zusatzoption VITAplusSpende ermöglicht es Eltern, das Nabelschnurblut ihrer Kinder als private Vorsorge einzulagern und die Daten des Blutes gleichzeitig anonym in ein internationales Spenderregister einstellen zu lassen. So kann im Notfall einem kranken Menschen irgendwo auf der Welt geholfen werden, wenn die Eltern das zu diesem Zeitpunkt auch wollen.“